Aktien + Gold = Die beste mobile Mischung

Die vielbeschworene Volatilität ist da (und wird wohl auch bleiben) – das erschwert dem Anleger zusätzlich zur großen Unsicherheit im Umfeld, gelassen zu bleiben und klaren Kopf zu behalten. Früher habe ich wiederholt meine Dreierformel als Basis für ein erfolgversprechendes Portfolio propagiert: Aktien + Immobilien + Gold. Heute streiche ich die Immobilien, obwohl eine Investition in Haus und Grund seit Jahren besonders starke Wertsteigerungen verspricht. Deshalb mag die Überschrift manchem wie eine Provokation vorkommen. Aber wegen der zunehmenden (und mit ihren Risiken nicht absehbaren) politischen Einflüsse halte ich eine längerfristige Konzentration auf Aktien und Gold als Anlageschwerpunkte für sinnvoll. Hauptgrund: Beide Anlageklassen umfassen mobile Produkte – da kommt man schnell rein und raus, anders als bei der Im-Mobilie.


Das heißt aber nicht, man sollte hier jede Bewegung zu Käufen oder Verkäufen nutzen (es sei denn, aus dem Anleger wird ein Trader). Ich warne vor Über-Mut und Hoch-Mut, sondern empfehle eine ordentliche Portion De-Mut. Kursschwankungen sind keine Fehlentwicklung, sondern Element des börslichen Marktsystems, somit ganz natürliche Bewegungen der Preise. Demut bedeutet hier die Bereitschaft, das Geschehen hinzunehmen und geduldig zu ertragen.


Das fällt auch Profis schwer, wie die Stimmungsanalysten an der Börse Frankfurt in ihrem neuen Wochenbericht feststellen, denn sie glauben schon wieder ein Übermaß an Optimismus zu erkennen. Und so heißt es im Ausblick: Die neuen Optimisten werden dem Dax wahrscheinlich nicht lange die Treue halten. Denn Schnäppchenjäger hoffen auf schnelle Gewinne, die wahrscheinlich noch vor der 12.000er Marke (im Mittel ca. bei 11.900 Zählern) realisiert werden dürften. Dies gilt umso mehr, sofern die Engagements der Käufer auf dem Weg des Dax nach unten zu früh eingegangen wurden und sich nun unter Wasser befinden. Abschließend als Warnung: “Für den Dax bedeutet der Optimismus der institutionellen Anleger jedenfalls eine nicht zu unterschätzende Belastung.“


Demut und Geduld passen gut zusammen. Ähnliches gilt für Aktien und Gold als Portfolioschwerpunkte. Dick munterstreichen möchte ich die These eines internationalen Fondsmanagers: Aktien bleiben eine wichtige, diversifizierende Komponente in Anlegerportfolios.

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