Mit Dividenden das Depot stabilisieren

Sie bekommen momentan von verschiedenen Seiten die Empfehlung, Aktien mit stabilen bzw. relativ hohen Dividenden zu kaufen. Das ist wirklich eine gute Idee. Bei uns wird es in diesem Jahr zu einem neuen Rekordvolumen an Ausschüttungen kommen. Ob man die als Ersatz für Null-Zinsen betrachtet oder zur Stabilisierung des Portfolios in unsicheren Zeiten, ist eigentlich egal. Insbesondere europäische Unternehmen zeigen sich im internationalen Vergleich ausschüttungsfreundlich. So lag deren Dividendenrendite Ende Dezember 2018 marktweit bei durchschnittlich ca. 3,8 % (Basis: MSCI Europa). Durch eine Konzentration auf dividendenstarke Titel könnt Ihr die zu erwartende Dividendenrendite noch weiter erhöhen. Aber auch in anderen Regionen liegt die Dividendenrendite zum Teil deutlich über den Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen.


Es leuchtet sicher auch Börseneinsteigern ein, dass Dividenden einem Wertpapierdepot zu mehr Stabilität verhelfen können. Vor allem Investoren europäischer Aktien konnten sich in der Vergangenheit über hohe Ausschüttungssummen freuen. Diese halfen auch, die Gesamtperformance in Jahren mieser Kursentwicklung zu stabilisieren. Denn Dividenden konnten Kursverluste teilweise oder sogar ganz ausgleichen – langfristig haben Dividenden beim MSCI Europa ungefähr 41 % der Aktienperformance geliefert! Aber auch in anderen Regionen, wie Nordamerika oder Asien-Pazifik war die Gesamtperformance zu ca. einem Drittel durch die Dividende bestimmt, wenngleich die absoluten Dividendenrenditen hier geringer ausfielen.


Doch nicht nur die Dividenden selbst können für mehr Stabilität bei Aktienanlagen sorgen. Dividendenstarke Aktien scheinen sich mit weniger deutlichen Schwankungen zu entwickeln als Aktien von Firmen mit geringeren Dividendenzahlungen. Das zeigt zumindest der Blick in den Rückspiegel am Beispiel der USA, wo die längsten Zeitreihen verfügbar sind. Deutlich wird dabei, dass die Volatilität von Wall-Street-Aktien, deren Unternehmen eine Dividende zahlten, gegenüber Aktiengesellschaften, die keine Gewinne ausschütteten, seit 1975 geringer war. So sieht’s auch bei europäischen Dividendentiteln seit den 1990er Jahren aus.


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