Mutige spekulieren auf good News

Ich nehme stark an, dass viele von Ihnen inzwischen unruhig geworden sind – man weiß zwar nicht, wie’s weitergeht, will aber auch nicht nur zugucken. Okay, hier der Vorschlag vom Börsen-Dino, der lieber mit den Bullen als mit den Bären sympathisiert, wenn es um den Dachs (sorry: den Dax) geht: Nehmen Sie doch ein bisschen Kapital in die Hand, um kurzfristig auf good News = positive Überraschungen zu spekulieren – nach dem Motto, das Schlechte ist längst eingepreist. Noch ist allerdings nichts in trockenen Tüchern und somit sind Aktienengagements derzeit auch eine Wette auf einen positiven Ausgang der Handels- und Zollverhandlungen zwischen Trump und dem Rest der Welt.

Recht haben die Helaba-Volkswirte, wenn sie jetzt schreiben: „Genau solche Unsicherheitsphasen bergen neben Risiken aber auch die größten Chancen: Nur wer wagt, gewinnt!


Dies gilt auch mit Blick auf die Einschätzung der Wachstumsperspektiven.“ Derzeit gehen die Konjunkturdaten weltweit mit wenigen Ausnahmen noch zurück. Aktien haben eine Wachstumsabschwächung aber bereits eingepreist. Die Korrektur beim Dax hat schließlich bereits Ende Januar 2018 eingesetzt. Zwischenzeitlich notierte das deutsche Börsenbarometer rund 15 % unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. In früheren Zyklen war damit häufig der Boden erreicht. Nur während der Finanz- und Euro-Schuldenkrise waren die Kursabschläge deutlich ausgeprägter.


Dazu nochmal die von mir sehr geschätzten Analysten der Landesbank: „Von derart krisenhaften Entwicklungen gehen wir in unserem Basisszenario allerdings nicht aus. Aktien laufen der Wirtschaftsentwicklung erfahrungsgemäß rund ein halbes Jahr voraus und entwickeln im Vorfeld konjunktureller Wendepunkte die höchste Dynamik.“

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