Trauen Sie dem Aktienmarkt noch nicht - Gold bleibt weiter ein Kauf


Hoffentlich haben Sie Ihre Börsenrisiken im Griff, geschätzte Anleger! Für mich ist das Corona-Virus keine Epidemie mehr, sondern hat bereits das Stadium einer Pandemie erreicht (das ist natürlich auch eine Frage der Begriffsdefinition). Ohne Zweifel wird es jetzt stündlich schwerer, Covid-19 in den Griff zu bekommen. Allein deshalb würde ich einen fortgesetzten Schwächeanfall der Aktien noch nicht zu größeren Rückkäufen nutzen. Physisches Gold ist dagegen für viele aus Performancegründen inzwischen attraktiv geworden – hier beharre ich auf dem Standpunkt, dass man edles Metall in Form von Barren und Münzen zur Vermögensicherung unabhängig von der Preisentwicklung anschaffen sollte (und nicht, um Kursgewinne zu kassieren).


Seit gestern ist eine neue Welle von Prognosekorrekturen angelaufen. Diesmal mit negativem Vorzeichen. Kein Wunder. Besonders deutlich fallen sie für China selbst aus, wo man bisher ein Wirtschaftswachstum für 2020 von 6,0 Prozent angepeilt hatte. Mittlerweile sehen ausländische Experten nur noch 5,6 Prozent. Und das China Economic Panel (CEP) hat als Ergebnis aktuellen Umfrage nur noch ein BIP-Plus von 5,4 Prozent. Erst für Anfang 2021 rechnen die befragten internationalen Experten mit einer merklichen Besserung.


Mit konkreten Indexprognosen sind die Analysten angesichts der großen Unsicherheit noch zurückhaltend. Immerhin hat das Research der DZ Bank schon folgende Perspektive skizziert: „Sollte die Weltwirtschaft in eine Rezession rutschen, sind Kursrückgänge von 30 Prozent und mehr nicht auszuschließen.“ Das möchte ich unterstreichen. Aber vergessen Sie nicht die alte Erfahrung und bleiben gelassen, wenn Sie betont langfristige Anleger sind: Nach der Baisse ist vor der Hausse.


Gold hat für die performanceorientierten Investoren seine klassische Rolle als Krisenmetall zurückgewonnen. Dazu reiben sich technische Analysten die Hände: Das Etappenziel ist nach der Aufwärtsbewegung der vergangenen Monate erreicht, und die technischen Indikatoren zeugen mittelfristig von einer leicht positiven Gemengelage. Langfristig wird das Gold weiterhin glänzen. Das neue Kursziel lautet daher 2.000 Dollar. Aber das interessiert mich nur am Rande und auch losgelöst von den Virus-Sorgen der Weltwirtschaft. Denn Gold wird trotz aller Schwankungen der Vergangenheit auch in der mittel- bis langfristigen Zukunft ein werthaltiges Investment bleiben. Der onvista-Börsenfuchs würde vermutlich formulieren „Gold ist geil“.

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